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MĂ€usebussard
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Der MĂ€usebussard (Buteo buteo) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der hĂ€ufigste Vertreter dieser Familie in Mitteleuropa. Er ist mittelgroĂ und kompakt, das Gefieder variiert von Dunkelbraun bis fast WeiĂ. Er kann oft bei seinen kreisenden SegelflĂŒgen oder bei der Ansitzjagd beobachtet werden. Den Hauptteil der Nahrung machen KleinsĂ€uger aus. Lebensraum sind offene Landschaften wie Wiesen, Ăcker und Heide mit angrenzenden Waldgebieten, in denen das Nest gebaut wird.
Das Verbreitungsgebiet des MĂ€usebussards umfasst ganz Europa mit Ausnahme Islands und des Nordens von Skandinavien. Nach Osten reicht das Areal bis Zentralasien. MĂ€usebussarde sind ĂŒberwiegend Teilzieher. Die Ăberwinterungsgebiete liegen in Mitteleuropa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Indien. Die Unterart B. b. vulpinus (Falkenbussard), welche hauptsĂ€chlich in Asien brĂŒtet, ĂŒberwintert auch in Subsahara-Afrika. Der Bestand gilt derzeit als nicht gefĂ€hrdet.
Contents
âą Merkmale
âą Gewicht
âą Stimme
âą Lebensraum
âą Verbreitung
âą Systematik
âą Verhalten
âą Nahrung
âą Fortpflanzung
âą Wanderungen
âą Bestand
⹠GefÀhrdung
âą Wortherkunft
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Merkmale
Der MĂ€usebussard ist ein mittelgroĂer, kompakter Greifvogel. Er ist 51 bis 57 Zentimeter lang und hat 113 bis 128 Zentimeter FlĂŒgelspannweite.cite-ref-1[1] Die FlĂŒgel sind relativ breit, der relativ kurze Schwanz ist am Ende abgerundet. WĂ€hrend des kreisenden Segelfluges werden die FlĂŒgel flach v-förmig aufgestellt. Die Handschwingenspitzen sind immer dunkel, der Schwanz meist durchgehend eng gebĂ€ndert. Der Kropfbereich (Brustlatz) ist meist lĂ€ngsgestreift, seltener einfarbig weiĂ bis schwarzbraun und auch bei sonst heller Unterseite meist dunkel. Das oft hellere Brustband ist dunkel lĂ€ngsgestreift bei Jungvögeln und quergebĂ€ndert bei Altvögeln. Die Unterschwanzdecken sind einfarbig, gefleckt oder gebĂ€ndert. Die Federn an den Unterschenkeln, die sogenannten Hosen, sind einfarbig, gebĂ€ndert oder lĂ€ngsgestreift. Die beiden zuletzt genannten Gefiederpartien können heller bei dunklen und dunkler bei hellen Unterseiten sein. Der Schwanz ist das sicherste Merkmal, um die Nominatform des MĂ€usebussards von seinen Unterarten und vom RaufuĂbussard zu unterscheiden. Bei der Nominatform des MĂ€usebussards sind die Schwanzfedern grau, braun oder rostrot mit acht bis zwölf dunklen Querbinden. Die weitere FĂ€rbung und Zeichnung ist sehr variabel.cite-ref-2[2]
Die Nominatform des MĂ€usebussards tritt in sehr verschiedenen FĂ€rbungen von nahezu ganz weiĂ bis fast vollstĂ€ndig schwarzbraun in zahlreichen ĂbergĂ€ngen auf, was einzigartig in der Vogelwelt Mitteleuropas ist, abgesehen vom noch variableren KampflĂ€ufer. Es können helle, intermediĂ€re und dunkle Morphen unterschieden werden. Die dunkelsten Morphen sind fast vollstĂ€ndig lehmfarben bis schwarzbraun, Jungvögel (vom Ausfliegen bis zur ersten Mauser) mit LĂ€ngsstreifen auf der Unterseite, die teilweise auch bis ĂŒber den Kropf gehen. Die Altvögel können auf der Unterseite Querstreifen bis zum dunkleren Kropfbereich haben. Der vollstĂ€ndig gebĂ€nderte Schwanz ist braun oder grau. IntermediĂ€re Morphen haben eine weniger deutliche Zeichnung auf der weiĂlichen bis blassgelblichen Unterseite, teilweise ohne den typischen Brustlatz auf dem unteren Bereich des Kropfes. Der Schwanz ist manchmal unvollstĂ€ndig gebĂ€ndert. Die hellsten Morphen mit weiĂlich-blassgelber Grundfarbe der Unterseite und des RĂŒckens haben deutlich weniger bis nahezu fehlende FlĂŒgel- und SchwanzbĂ€nderung. Hellgelbliche Individuen haben oft ockerbraune und graue Fleckung auf dem RĂŒcken, weshalb sie âbuntâ aussehen.cite-ref-3[3]
Diese VariabilitĂ€t spiegelt sich nicht nur im französischen Namen buse variable wider. FĂŒr sie wurden oft ErklĂ€rungsversuche mit Bezug auf die geographische Verbreitung unternommen. Dieser Zusammenhang wurde jedoch schon frĂŒh in Frage gestellt,cite-ref-4[4] spĂ€ter intensiv untersucht. Dabei wurden die Verteilungen der Farbvarianten ĂŒber gröĂere Gebiete untersucht.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] AuĂerdem wurde ein Zusammenhang zum Reproduktionserfolg festgestellt.cite-ref-8[8] Um diesen Zusammenhang im Detail zu erforschen, werden in Deutschland MĂ€usebussarde mit FlĂŒgelmarken ausgestattet. Im Rahmen eines citizen-science-Projekts können Sichtungen durch die Bevölkerung an die Forscher gemeldet werden.cite-ref-projekt-greifv-gel-und-eulen-9-0[9] Eine molekulargenetische Untersuchung fĂŒhrte zur Feststellung einer niedrigen Enzym-Heterozygotie, woraus eine Hypothese zur Rolle eines eventuellen genetischen Flaschenhalses aufgestellt wurde, die sich mit dem hochgradigen Polymorphismus der MĂ€usebussarde vereinbaren lieĂe.cite-ref-10[10]
Die hornfarbenen Krallen sind bei allen Morphen entsprechend der GefiederfĂ€rbung heller oder dunkler. Der Schnabel ist schwarz und zum Kopf hin heller. Die ungefiederten Körperteile (FĂŒĂe und WachshĂ€ute) sind bei frisch geschlĂŒpften Jungvögeln hellrosa, bei Altvögeln gelb. Die Iris ist in ihrer FĂ€rbung variabel von Grau, Graubraun bis Grau, selten auch heller oder gelblich und steht im Zusammenhang zur allgemeinen GefiederfĂ€rbung.cite-ref-glutz486-11-0[11]
Altersunterschiede
Die Farbe der Iris ist bei Jungvögeln heller als bei Altvögeln.cite-ref-12[12]
Eine sichere Unterscheidung von Jugend- und Alterskleid ist Ă€uĂerlich an der Zeichnung und Form der Schwanzfedern möglich. Bei Jungvögeln ist die dunkle Subterminalbinde unwesentlich breiter als die restlichen dunklen Binden. Bei Adulten ist die Subterminalbinde deutlich breiter. Die Jungvögel haben mehr zugespitzte, die Altvögel eher gerade endende Schwanzfedern.cite-ref-13[13]
Der Wechsel vom Jugend- ins Alterskleid findet in der ersten Mauser, also im Alter von etwa einem Jahr statt. Dabei wird nicht das gesamte GroĂgefieder erneuert, meist verbleiben noch die Ă€uĂersten Handschwingen. Dies gibt die Möglichkeit einer Differenzierung von Vögeln im dritten Kalenderjahr (bis zwei Jahre Lebensalter) und Ă€lteren Exemplaren.cite-ref-14[14] Das erste und zweite Dunenkleid der Nestlinge kann mausgrau oder rein weiĂ sein.cite-ref-glutz486-11-1[11] Nestlinge mit mausgrauem Dunenkleid haben einen weiĂen Nackenfleck und durchgehend hornschwarze Krallen. Im weiĂen Dunenkleid fehlt dieser Nackenfleck, und die Krallen sind von der Spitze her bis zu einem Drittel weiĂ.
Gewicht
Ausgewachsene MĂ€nnchen aus Deutschland wiegen durchschnittlich 790 g (622 bis 1183 g Variationsbreite), Weibchen 990 g (782 bis 1364 g). Es handelt sich um Normalgewichte (ohne verhungerte Individuen) im Jahresdurchschnitt. Der ErnĂ€hrungszustand wurde berĂŒcksichtigt und der Kropf- und Mageninhalt (s. u.) abgezogen. Das Gewicht schwankt im Jahresverlauf erheblich, da von der Brutzeit bis zum Winter im Durchschnitt bei MĂ€nnchen bis zu 130 g (12 bis 290 g) und bei Weibchen bis zu 180 g (47 bis 370 g) Reservefett angelegt wird, das anschlieĂend (gröĂtenteils von Januar bis April) fast vollstĂ€ndig verbraucht wird. Das entspricht 14,2 Prozent des Normalgewichts bei MĂ€nnchen und 15,6 Prozent bei Weibchen. Demnach wird im November/Dezember das Jahreshöchstgewicht erreicht. In AusnahmefĂ€llen kann das Reservefett etwa ein Viertel des Gesamtgewichts ausmachen. Die aufgenommene Nahrungsmenge findet gröĂtenteils im Kropf Platz. Ihre Masse betrĂ€gt bei MĂ€nnchen im Durchschnitt 82 g (max. 156 g), was 10,4 Prozent (max. 19,7 Prozent) ihres Normalgewichts, bei Weibchen 134 g (max. 209 g) ihres Normalgewichts 13,5 Prozent (max. 21,1 Prozent) entspricht.cite-ref-15[15]
Bei tÀglichen Nestkontrollen durch Besteigen der NistbÀume zwischen 1988 und 1996 von insgesamt 15 Nestern in Drenthe (nordöstliche Niederlande) wurde ein Durchschnittsgewicht der Jungvögel am Schlupftag von 44,5 g ermittelt. Es wurde abends an zehn Jungvögeln, davon sieben MÀnnchen und drei Weibchen, gemessen.cite-ref-bijlsma-16-0[16]
Stimme
Der MĂ€usebussard ist ein vergleichsweise viel rufender Greifvogel. Der oft im Flug zu hörende, laute Ruf klingt abfallend miauend und wird gerne vom EichelhĂ€her imitiert.cite-ref-17[17] Es ist der bekannte Bussardruf âhiÀÀhâ, der wĂ€hrend des ganzen Jahres, meistens jedoch wĂ€hrend der Brutsaison, zu hören ist. Der sehr Ă€hnliche Alarmruf beginnt mit platzendem âpiâ, auf das ein weniger grelles â-jÀÀâ folgt. Er kann auch von den Jungvögeln ab etwa 20 Tagen Lebensalter zu hören sein. Es gibt keine geschlechtsspezifischen Rufmerkmale.cite-ref-18[18] Der Alarmruf wirkt meist âĂ€rgerlicherâ als der öfter zu hörende, mehr âmiauendeâ Ruf.
Die Jungvögel betteln ab dem ersten Lebenstag mit âpiij piijâ, was ab etwa zwölf Tagen tiefer und krĂ€ftiger klingt. Die Einzellaute bestehen dann aus einer betonten Vorsilbe und einer tieferen zweiten Silbe: âbiijĂŒĂŒi biijĂŒĂŒi âŠâ. Wenn das Nest verlassen wird, also etwa ab dem 40. Lebenstag, besteht dieser Laut oft nur noch aus der zweiten HĂ€lfte. Je nach Hunger der Jungvögel können diese dann in Serien in AbstĂ€nden von wenigen Sekunden bis zu langen Pausen gerufen werden. Ab Juli sind diese besonders auffĂ€lligen Bettelrufe vor allem als Standortrufe abseits vom Nest zu hören.cite-ref-19[19]
Lebensraum
Der MĂ€usebussard bewohnt vor allem kleine Waldgebiete mit angrenzenden, offenen Landschaften, wo er fast ausschlieĂlich seine Nahrung sucht. Im Umfeld des Waldes bevorzugt er Weiden, Wiesen, Heide und Feuchtgebiete oder durch Menschen kurzgehaltene Vegetation. Bruten in Höhen ĂŒber 1000 Meter ĂŒber dem Meeresspiegel sind selten. Oft sind MĂ€usebussarde entlang von Autobahnen auf Pfosten sitzend zu sehen, da sie diese und andere Wege bei der Jagd absuchen. Bei der Nistplatzwahl werden Waldkanten kleinerer AltholzbestĂ€nde bevorzugt, seltener wird das Innere geschlossener WĂ€ldercite-ref-20[20] oder schmale Grenzstreifen zwischen Feldern oder EinzelbĂ€ume besiedelt.cite-ref-21[21]cite-ref-rockenbauch-22-0[22] Zunehmende Besiedlungen baumarmer Landschaften wurden auf KontrollflĂ€chen in der NĂ€he von Potsdamcite-ref-schimmelpfennig-23-0[23] und im Westen von Schleswig-Holsteincite-ref-busche-24-0[24] beobachtet. Dabei wurde auch ein hoher Anteil von Bruten in Pappelreihen festgestellt, aber auch auf EinzelbĂ€umencite-ref-schimmelpfennig-23-1[23] und in Kleingehölzen im Abstand von unter hundert Metern zu Einzelgehöften.cite-ref-busche-24-1[24] Diese Neubesiedlungen wurden schon davor als nicht selten bezeichnet.cite-ref-25[25] Es gibt erfolgreiche Bruten in direkter NĂ€he zu HĂ€usern im Siedlungsbereich.cite-ref-26[26]
Die Wahl der Art des Nistbaums, der meistens an der Basis mindestens 20 Zentimeter Durchmesser hat, ist vom lokalen Angebot abhÀngig. In Brandenburg dominiert dabei die Kiefer, gefolgt von Eiche, Buche, Erle, Birke oder Weide,cite-ref-abbo-27-0[27] auf der SchwÀbischen Alb die Buche, weit vor Eiche, Fichte, Tanne u. a., wobei das Nest dort im Mittel in etwa 18 Meter Höhe gebaut wird.cite-ref-rockenbauch-22-1[22] Das Nest wird am Stammende in Astabzweigungen oder in StammnÀhe auf SeitenÀsten angelegt. Bisher wurden zwei Bodenbruten in Schleswig-Holsteincite-ref-gr-nkorn-28-0[28] und eine Brut auf einem Hochspannungsgittermast nachgewiesen.cite-ref-abbo-27-1[27] In neuerer Zeit wurden in Deutschland auch Felsbruten beobachtet.cite-ref-29[29]
Als Kulturfolger hat der MÀusebussard auch die InnenstÀdte als Revier erobert. Hier bevorzugt er als Horststandort Friedhöfe oder Parks, teilweise auch in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wohnbebauung.cite-ref-30[30]
Verbreitung
Die Nominatform des MĂ€usebussards ist in allen Teilen Mitteleuropas verbreitet und der hĂ€ufigste Greifvogel. Der MĂ€usebussard fehlt jedoch auf Island, in Norwegen (bis auf dessen sĂŒdlichsten Teil), weiterhin im Nordwesten von Schweden und in Finnland. Das Verbreitungsgebiet der Nominatform wird im Osten durch die baltischen Staaten, West-Belarus, den Nordwesten der Ukraine und den Osten von Bulgarien und Griechenland begrenzt. Die weitere Verbreitung der Art ist im Abschnitt Innere Systematik aufgefĂŒhrt. Im GroĂteil der TĂŒrkei, dem gesamten Nahen Osten und in Nordafrika gibt es keine Brutvorkommen. Ebenso ist der GroĂteil Irlands sowie der Osten Englands und Schottlands seit der Ausrottung Ende des 19. Jahrhunderts nicht besiedelt.cite-ref-mebs358-31-0[31]cite-ref-32[32]cite-ref-melde-33-0[33]
Systematik
ĂuĂere Systematik
Die nÀchsten Verwandten des MÀusebussards sind der Adlerbussard, der Hochlandbussard und der Bergbussard, mit denen er eine Superspezies bildet.cite-ref-kruckenhauser-34-0[34]
Innere Systematik
âą Buteo b. buteo (Linnaeus, 1758); die Nominatform ist im gröĂten Teil Europas, im SĂŒden Finnlands und Schwedens und in den nördlichen Regionen der TĂŒrkei verbreitet.
âą B. b. vulpinus (Gloger, 1833); auch als Falkenbussard bezeichnet, brĂŒtet im nördlichen Schweden, Finnland, dem europĂ€ischen Teil Russlands und nach SĂŒden bis zum Kaukasus und Zentralasien. Damit schlieĂt er im Norden und Osten an die Verbreitung des MĂ€usebussards an, Ăberschneidungen sind bekannt.cite-ref-35[35] Er ist weniger variabel gefĂ€rbt und durchschnittlich etwas kleiner als B. b. buteo. Die Unterseite und der Schwanz sind oft zimtfarben, rötlich und haben weniger BĂ€nderung.cite-ref-36[36] In Mitteleuropa kommt er als DurchzĂŒgler und Ăberwinterer vor, einzelne Individuen bleiben den Sommer ĂŒber in Polen.cite-ref-bauer345-37-0[37] Daneben ĂŒberwintert B. b. vulpinus in Subsahara-Afrika.cite-ref-38[38]
⹠B. b. insularum Floericke, 1903; lebt auf den Kanarischen Inseln und ist B. b. arrigonii Àhnlich.
âą B. b. rothschildi; lebt auf den Azoren, ist etwas kleiner und dunkler als B. b. buteo.
⹠B. b. bannermani; lebt auf den Kapverdischen Inseln, als Kapverdenbussard (Buteo bannermani) seit 2011 vom IOC als eigenstÀndige Art anerkannt.cite-ref-ioc-39-0[39]
âą B. b. hispaniae; lebt auf der Iberischen und Italienischen Halbinsel.
âą B. b. trizonatus; lebt in SĂŒdafrika, wird jetzt als eigenstĂ€ndige Art anerkannt und als Kapbussard (Buteo trizonatus) bezeichnet.
⹠B. b. socotrae; lebt auf Sokotra, wird seit 2010 als eigenstÀndige Art vom IOC anerkannt und als Socotrabussard (Buteo socotraensis) bezeichnet.cite-ref-ioc-39-1[39]
Verhalten
WĂ€hrend der Brutsaison verteidigen MĂ€usebussarde â ein territoriales Verhalten â ihr Brutrevier um den Horstbaum. WĂ€hrend der Balz ab Mitte Februar vollfĂŒhren die Brutpaare BalzflĂŒge ĂŒber dem Brutrevier. Sie bestehen aus gemeinsamem, segelnden Kreisen, bei dem viel gerufen wird. Dann folgt ein sinusĂ€hnliches Fallen und Steigen, welches meistens mit einem Sturzflug zum Nest beendet wird.cite-ref-bijlsma-16-1[16]
Fremde MĂ€usebussarde werden durch schnellen Anflug mit krĂ€ftigen FlĂŒgelschlĂ€gen aus dem Luftraum ĂŒber dem Brutrevier vertrieben. WĂ€hrend der Brut und Jungenaufzucht werden diese Grenzstreitigkeiten zwischen Nachbarpaaren seltener. Mit einzelnen fremden MĂ€usebussarden kann es gelegentlich noch zu Auseinandersetzungen kommen.cite-ref-mebs1964-40-0[40]
MĂ€usebussarde sind auĂerhalb der Brutsaison eher in losen, weit verteilten Gruppen anzutreffen. Dies betrifft vor allem FlĂ€chen mit entsprechend hohem Nahrungsangebot, also Wiesen, Felder und feuchte Niederungen. Sie werden im Winter vermehrt von MĂ€usebussarden (auch WintergĂ€sten) genutzt. Diese halten sich dann meist den ganzen Tag dort auf, nur zum Schlafen werden BĂ€ume aufgesucht. Besonders an Fallwild und bei Nahrungsmangel in strengen Wintern kann es zur Bildung von Gruppen mit entsprechenden Rangordnungen kommen, d. h., es gibt einzelne Individuen, die gegenĂŒber ihren Artgenossen den Vorrang haben, der auch erkĂ€mpft und verteidigt wird.cite-ref-melde-33-1[33]
Nahrung
Die Hauptnahrung des MĂ€usebussards sind KleinsĂ€uger, in Mitteleuropa vor allem FeldmĂ€use, wobei auch gröĂere Tiere, wie verletzte oder geschwĂ€chte Hasen oder Kaninchen erlegt werden. Weiterhin jagt er Vögel, meistens Jungvögel, Reptilien, z. B. Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern, sowie Amphibien, meistens Frösche und Kröten. Insekten und deren Larven können genauso wie RegenwĂŒrmer teilweise einen kleinen Anteil an der Beute ausmachen. Auch Fische sind in einigen FĂ€llen als Nahrung nachgewiesen worden, werden jedoch meist tot oder verendend eingesammelt. Gleiches gilt fĂŒr gröĂere Vögel, wie z. B. Tauben, die verletzt, bereits verendet oder von anderen Greifvögeln schmarotzt zur Nahrung des MĂ€usebussards werden. Oft nehmen MĂ€usebussarde Aas von ĂŒberfahrenen Tieren von Verkehrswegen auf und werden dabei mitunter selbst ĂŒberfahren. ZuverlĂ€ssige Daten zum Nahrungsspektrum konnten bisher nur in einzelnen Untersuchungen aus den aufgesammelten Beuteresten am Nest oder aus der Analyse von Mageninhalten gewonnen werden. Die Analyse von Gewöllen gibt dabei nur unzureichend Aufschluss ĂŒber die Zusammensetzung der Nahrung.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
Die Zusammensetzung der Nahrung kann je nach regionaler VerfĂŒgbarkeit und dem abwechslungsreichen Lebensraum entsprechend stark variieren: Bei einer Untersuchung von Ăberresten am Nest wurden im Zeitraum 1945â1960 in der Gegend um Castell in Unterfranken zu 70 % SĂ€uger, zu 15 % Reptilien, zu 12 % Vögel und zu 3 % Amphibien festgestellt.cite-ref-mebs1964-40-1[40] Bei einer Untersuchung im Zeitraum 1981â1984 in Berlin und Umgebung waren es zu 59 % Vögel, zu 37 % SĂ€uger, zu 2 % Fische und jeweils zu 1 % Reptilien und Amphibien.cite-ref-45[45]
Fortpflanzung
Ab einem Alter von zwei bis drei Jahren sind MĂ€usebussarde geschlechtsreif, was durch Beobachtung von mit FlĂŒgelmarken versehenen Individuen in Wales ermittelt wurde.cite-ref-davies-46-0[46]
Wegen ihrer verhĂ€ltnismĂ€Ăig groĂen Reviertreue können Brutpaare ein Leben lang zusammenbleiben. MĂ€usebussarde können bis zu 26 Jahre alt werden.cite-ref-mebs364-47-0[47]
Die Eiablage beginnt in Mitteleuropa ab Mitte MĂ€rz, im Durchschnitt findet sie Mitte April statt. Die Eier sind durchschnittlich 56 Ă 45 mm groĂ und wiegen 50â60 g. Sie sind mehr oder weniger stark rotbraun und graubraun gefleckt auf weiĂem Grund. Das Gelege besteht meistens aus zwei bis drei Eiern, Gelege mit einem oder vier Eiern kommen auch vor.cite-ref-48[48] Die Eier werden im Abstand von zwei bis drei Tagen gelegt. Die Brutdauer betrĂ€gt 33 bis 35 Tage und hĂ€ngt von der GelegegröĂe ab, da bei Dreier- und Vierergelegen spĂ€ter mit dem BrĂŒten angefangen wird als bei Einer- und Zweiergelegen. Nach dem Schlupf bleiben die jungen MĂ€usebussarde 42 bis 49 Tage im Nest und sind dann zwar flĂŒgge, halten sich aber noch auf den Ăsten und NachbarbĂ€umen um das Nest herum auf. Diese Bettelflugphase im Anschluss an die Nestlingszeit kann sechs bis zehn Wochen dauern. Hier fliegen die Jungen den Eltern zunehmend hinterher und werden solange von ihnen versorgt, bis sie selbstĂ€ndig sind. AnschlieĂend streichen die jungen MĂ€usebussarde aus dem Brutrevier ab.cite-ref-mebs1964-40-2[40] Dabei entfernen sie sich meist nur wenige Kilometer von ihrem Geburtsort. Es kamen jedoch in Ausnahmen auch Entfernungen von 200 km vor.cite-ref-davies-46-1[46] Die Besenderung von nestjungen MĂ€usebussarden mit Telemetriesendern in SĂŒdengland ergab ebenfalls, dass sich diese in der NĂ€he ihres Geburtsorts ansiedelten.cite-ref-49[49]
Die Fortpflanzungsziffer, d. h. die erfolgreich ausgeflogenen Jungvögel pro begonnenen Bruten, kann in AbhÀngigkeit vom Nahrungsangebot von 0,73 (in North Wales in den Jahren 1979 bis 1982) und 2,56 (in Schottland in den Jahren 1969 bis 1972) schwanken.cite-ref-mebs364-47-1[47] In Berlin und Brandenburg lag die Fortpflanzungsziffer in den Jahren 1973 bis 1998 zwischen 1,28 und 2,16, im Mittel bei 1,56.cite-ref-abbo-27-2[27]
Von den ausgeflogenen Jungvögeln ĂŒberleben ca. 49 Prozent das erste Jahr, davon 68 Prozent das zweite Jahr und wiederum 71 Prozent das dritte Jahr. In spĂ€teren Jahren leben davon noch 81 Prozent, was anhand von Wiederfunden nestjung beringter MĂ€usebussarde ermittelt wurde.cite-ref-mebsa-50-0[50]
Wanderungen
MitteleuropĂ€ische MĂ€usebussarde sind je nach entsprechendem Verbreitungsgebiet Standvögel oder Teilzieher. Der gröĂte Teil der Population in Westeuropa, insbesondere auf den Britischen Inseln, besteht aus Standvögeln. Sie halten sich das ganze Jahr ĂŒber im Brutrevier oder in dessen NĂ€he auf. Ein groĂer Teil der mitteleuropĂ€ischen MĂ€usebussarde zieht weniger als 50 km vom Brutrevier weg. Derartige Teilzieher sind 30 bis 40 Prozent der einjĂ€hrigen und 50 Prozent der mehrjĂ€hrigen Individuen aus Deutschland. Skandinavische MĂ€usebussarde sind dagegen zum gröĂten Teil Zugvögel,cite-ref-51[51] deren Ăberwinterungsgebiet sich von SĂŒdschweden, ĂŒber DĂ€nemark, Deutschland, die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich erstreckt.cite-ref-mebsa-50-1[50]cite-ref-52[52]
Die weiteste Wanderung eines MĂ€usebussards konnte anhand eines in Nordschweden beringten Individuums nachgewiesen werden, welches 6335 km von seinem Geburtsort entfernt, im westafrikanischen Togo wiedergefunden wurde.cite-ref-mebs365-53-0[53] Im sĂŒdschwedischen Falsterbo, dem âNadelöhrâ des skandinavischen Vogelzugs, an der schmalsten Stelle der Ostsee zwischen Schweden und DĂ€nemark, konnten wĂ€hrend des Herbstzugs in den Jahren 1987 bis 1990 jĂ€hrlich 10.000 (1987) bis 13.000 (1990) MĂ€usebussarde gezĂ€hlt werden.cite-ref-54[54]
Der Zug beginnt im August, erreicht seinen Höhepunkt Mitte Oktober und endet mit dem November. Die RĂŒckkehr kann je nach HĂ€rte des Winters bereits im Februar beginnen, findet jedoch gröĂtenteils im MĂ€rz statt und endet in der zweiten AprilhĂ€lfte.cite-ref-mebs365-53-1[53] Plötzliche WintereinbrĂŒche mit ĂŒberraschend viel Schneefall können auch dazu fĂŒhren, dass MĂ€usebussarde (auch Standvögel) aus nördlichen Regionen oder Höhenlagen unmittelbar in sĂŒdlichere oder tiefer gelegene Gebiete flĂŒchten.cite-ref-55[55]
Bestand
Der Gesamtbestand des MĂ€usebussards in der WestpalĂ€arktis wird auf einen Mittelwert von 1.028.000 Brutpaare (mindestens 783.000 bis maximal 1.273.000) geschĂ€tzt. Dabei wurden SchĂ€tzungen aus allen LĂ€ndern der WestpalĂ€arktis, ĂŒberwiegend vom Beginn dieses Jahrtausends, ausgewertet. FĂŒr Deutschland wird der Brutbestand der Nominatform aus Angaben fĂŒr die einzelnen BundeslĂ€nder im Zeitraum 2001 bis 2005 mit 96.000 Paaren (85.160 bis 107.060) angegeben.cite-ref-56[56]
Bestandsentwicklung
Insgesamt wird die Bestandsentwicklung des MĂ€usebussards seit dem 19. Jahrhundert wegen nachlassender Verfolgung, groĂflĂ€chiger Aufforstung und zunehmender Besiedlung von Offenland, als positiv bewertet.cite-ref-57[57] Einige mitteleuropĂ€ische BestĂ€nde haben seit der EinfĂŒhrung ganzjĂ€hriger Schonzeiten wieder annĂ€hernd ihre TragkapazitĂ€t erreicht, also die mögliche Anzahl der Brutpaare pro FlĂ€che.cite-ref-58[58] Dem MĂ€usebussard kommt weiterhin die EU-AckerflĂ€chen-Stilllegung, die die Lebensbedingungen der FeldmĂ€use verbessert, zugute.cite-ref-59[59] Starke Verfolgung durch den Menschen hat in manchen Gebieten erhebliche BestandsrĂŒckgĂ€nge und EinbuĂen in der Verbreitung zur Folge gehabt. Seitdem sind jedoch einige Gebiete nicht vollstĂ€ndig wiederbesiedelt worden. Dies betrifft insbesondere Irland (ein bis zehn Paare in den 1950er Jahrencite-ref-60[60]) und England und wurde bis wenigstens in die 1980er Jahre von so genannten âWildhĂŒternâ, also durch Nachstellung, verschuldet.cite-ref-61[61] FĂŒr denselben RĂŒckgang wird aber auch die Kaninchen-Myxomatose verantwortlich gemacht, wobei Kaninchen als Hauptbeute, wenn ĂŒberhaupt, nur regionale Bedeutung haben. In den östlichen Regionen Englands und Schottlands fehlten in den letzten 100 Jahren MĂ€usebussarde als Brutvögel.cite-ref-62[62] Seit neuerem werden diese Regionen jedoch wieder besiedelt.cite-ref-63[63]
In den Niederlanden war der MĂ€usebussard zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein ausgesprochen seltener Brutvogel, seltener als der Habicht. Durch den starken Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft wurde die anschlieĂende Bestandszunahme stark gebremst. 1960 wurden ca. 100 tote Bussarde gefunden, was etwa der HĂ€lfte des damaligen Bestands entsprach. Schon Mitte der 1970er Jahre war der Bestand auf etwa 1500 Brutpaare und Anfang der 1980er auf etwa 3500 bis 4500 Brutpaare angewachsen. Anfang der Neunziger konnten als Folge guter MĂ€usejahre besonders viele Ansiedlungen festgestellt werden.cite-ref-64[64]
Im nördlichen Schleswig-Holstein wurde auf einer ProbeflĂ€che von 1000 kmÂČ eine Bestandszunahme von 100 bis 200 Prozent festgestellt (102 bis 206 Brutpaare in den Jahren 1967 bis 1976 und 300 Brutpaare im Jahr 1998). Dabei brĂŒteten 37 Prozent der Paare im Jahr 1998 auĂerhalb von WĂ€ldern, frĂŒher dagegen nur 5 Prozent.cite-ref-gr-nkorn-28-1[28]
Starke jĂ€hrliche Bestandsschwankungen sind meistens bedingt durch die VerfĂŒgbarkeit der Nahrung. Dies betrifft vor allem die Feldmaus, deren Populationen zyklischen Schwankungen (sogenannten âGradationenâ) unterliegen, wodurch die auf sie angewiesenen MĂ€usebussard-BestĂ€nde ebenfalls stark schwanken können.cite-ref-mebs1964-40-3[40] Bei schlechter NahrungsverfĂŒgbarkeit steigt der NichtbrĂŒteranteil auf 40 bis 75 Prozent, wie in Schleswig-Holstein festgestellt wurde.cite-ref-65[65]cite-ref-gr-nkorn-28-2[28]
GefÀhrdung
Der MĂ€usebussard gilt zurzeit als nicht gefĂ€hrdet.cite-ref-66[66] AbschĂŒsse und Nachstellung kommen auch heute noch vor, besonders in den Durchzugs- und Ăberwinterungsgebieten. MĂ€usebussarde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht, haben jedoch eine ganzjĂ€hrige Schonzeit gemÀà der EU-Vogelschutzrichtlinie. Von den durch UnfĂ€lle verendenden Individuen kommt ein GroĂteil durch Kollision auf StraĂen und Bahntrassen oder an Freileitungen ums Leben.cite-ref-mebs366-67-0[67]
Unter den Vögeln werden in besonderem MaĂe MĂ€usebussarde durch die RotorenblĂ€tter von WindrĂ€dern erschlagen. In Norddeutschland mit seiner bereits hohen Dichte an WindrĂ€dern kommen auf diese Weise pro Jahr knapp 8 % der Population zu Tode.cite-ref-68[68] Auf UntersuchungsflĂ€chen in Schleswig-Holstein wurde innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten ein BestandsrĂŒckgang um 76 % festgestellt. In Erwartung des weiteren Ausbaus der Windenergie in ganz Deutschland und in Kombination mit weiteren Faktoren wie der verstĂ€rkten Anlegung von Maisfeldern, welche fĂŒr den MĂ€usebussard als Jagdgebiete nicht nutzbar sind, sprechen Fachleute von âĂ€uĂerst besorgniserregendenâ Entwicklungen und âpotenzieller BestandsgefĂ€hrdungâ.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70]
Der Bruterfolg kann vielerorts durch menschliche Einwirkungen ausbleiben, wenn z. B. wĂ€hrend der Brutzeit im Brutrevier Holzeinschlag oder andere forstliche MaĂnahmen stattfinden. Auch durch Unkenntnis können Störungen im Wald verursacht werden, die Brut- oder Jungvögel schĂ€digen.cite-ref-mebs366-67-1[67]
Wortherkunft
Das Wort Bussard kommt aus dem Französischen, wo es die Weihen bezeichnet. Wie französisch buse âBussardâ leitet es sich von lateinisch buteo âGreifvogelâ ab.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74] Veraltete Namen des MĂ€usebussards sind Maus-Aar und Mauser.cite-ref-75[75] Der neuhochdeutsche Begriff Aar bedeutet Adler und wird zum Teil noch in der Falknerei benutzt.
Eine Ă€ltere Etymologie leitete den Namen irrtĂŒmlich von einem neuhochdeutschen Wort Buse fĂŒr âKatzeâ ab und deutete den Namen daher als Katzenaar (âKatzenadlerâ).cite-ref-76[76]cite-ref-77[77] Sie war im 19. Jahrhundert in naturwissenschaftlichen Kreisen verbreitet und wurde unter anderem durch Brehms Tierleben nachhaltig bekannt, wo es heiĂt: âSeine Stimme Ă€hnelt dem Miauen einer Katze, und ihr verdankt er seinen Namen, da das Wort âBuseâ soviel als Katze bedeutet, der Bussard also Katzenaar genannt worden ist.âcite-ref-78[78] Daher ist sie gelegentlich bis heute in ornithologischen Werken zu finden.
Literatur
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Weblinks
Commons
: Buteo buteo
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: MĂ€usebussard
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Literatur von und ĂŒber MĂ€usebussard im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Rufe und Foto
⹠Buteo buteo in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN 2023.1. Eingestellt von: BirdLife International, 2021. Abgerufen am 16. Mai 2024.
âą MĂ€usebussard (Buteo buteo) bei Avibase
âą MĂ€usebussard (Buteo buteo) auf eBird.org
âą xeno-canto: Tonaufnahmen â MĂ€usebussard (Buteo buteo)
âą Common Buzzard (Buteo buteo) in der Encyclopedia of Life. (englisch).
âą Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: Geschlechts- und Altersbestimmung (PDF-Datei, englisch)
âą Federn des MĂ€usebussards
Einzelnachweise
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